Mit deinem Mazda sicher durch den Winter

Licht und Schatten der modernen Automobiltechnik

Die Autos von heute sind in Leistungsfähigkeit, Komfort, Ausstattung, Sicherheit und Kraftstoffeffizienz auf der Spitze des technisch Machbaren. Sie unterscheiden sich damit erheblich von Fahrzeugen, die 10, 20 Jahre oder älter sind. Neben dem enormen Innovationsdruck stehen die Hersteller aber ebenso unter einem fortlaufendem Kostendruck: All die Technik muss bezahlbar bleiben. Dass das nicht immer funktioniert, sieht man an den zahlreichen Rückrufaktionen, die jedes Jahr durchgeführt werden. Viele der vom Hersteller angeordneten Überarbeitungen bekommt ein Kunde überhaupt nicht mit – vorausgesetzt, er hält die Wartungsintervalle ein.

Tolle Garantien – wenn das Checkheft stimmt

Autohersteller geben heute drei bis enormen sieben Jahren Garantie auf die Fahrbereitschaft ihrer Produkte. Die moderne Technik ist zwar in vielen Punkten komplexer, sie ist aber auch fortschrittlicher im Punkt Haltbarkeit. Damit diese Garantiezeit aber voll in Anspruch genommen werden kann, muss das Auto regelmäßig überprüft werden. Leider trägt der Halter des Fahrzeugs nach wie vor die Kosten einer Inspektion. Diese können schnell mehrere hundert Euro ausmachen, weswegen sich viele vor diesen Investitionen scheuen. Doch es nützt nichts – versäumte Inspektionstermine bedeuten stets, die Garantieleistungen zu gefährden.

Doch wird stets nach Treu und Glauben gehandelt: Es ist häufig rein praktisch kaum möglich, auf den Kilometer genau die Inspektionsintervalle einzuhalten. Die Hersteller geben in der Regel eine Kulanz von 10%. Eine „übersprungene“ Inspektion wird allerdings von keinem Fahrzeughersteller toleriert und der Halter muss mit dem Verlust bzw. einer starken Einschränkung der Garantieleistungen rechnen. Abgesehen von diesem Ärgernis: Die benannten Anpassungen bzgl. der zu schwach identifizierten Bauteile versäumt ein Halter ebenfalls und er bewegt ein Fahrzeug mit einem potentiellen Sicherheitsrisiko.

Der Winter-Check gehört immer dazu

Besonders fatal ist es, wenn die Inspektion im Winter anstehen würde aber trotzdem ignoriert wird. Der Winter ist die Zeit, in der ein Fahrzeug am stärksten belastet wird: Hohe Temperaturwechsel, schwierige Straßenbedingungen und lang anhaltende Phasen von Dunkelheit und schlechter Sicht erlauben keine Kompromisse am Material. Hinzu kommen spezifische Herausforderungen am Fahrzeug selbst – beginnend bei den Winterreifen bis zum Einwachsen der Türgummis und dem Austausch des Scheibenwischwassers auf Winterfluid.

Die Werkstatt weiß genau, was das Auto braucht um den Halter sicher durch die kalte Jahreszeit zu fahren. Liegt der allgemeine Inspektionstermin am Beginn des Winters, führen die Werkstätten in der Regel einen angepasste Check durch: Kontrolle aller Flüssigkeiten, Vorbereitung von Schlössern, Scharnieren und Gummis, Überprüfen des Unterbodenschutzes und viele Kontrollen mehr stellen sicher, dass das Fahrzeug bestmöglich vorbereitet den Winter übersteht. Einen Wartungsintervall zu überziehen ist deshalb besonders im Winter nicht empfehlenswert. Lieber früh genug ein paar hundert Euro zur Seite legen oder mit der Werkstatt eine Ratenzahlung vereinbaren ist in jedem Fall sinnvoller, als unnötige Risiken einzugehen.

 

 

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